[:en]Rigg Refit and Modification[:de]Rigg Instandsetzung und Modifikation[:]

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12 year of Charter-Duty:

The standing rigging has to be replaced!

Shrouds, stays, everything that is not used to operate the sails and would therefore be in constant motion is called standing rigging. The wire ropes used last 10-15 years, depending on usage and the sailing location. After "Five Senses" had to go into the yard to renovate the wooden deck, an exchange of this essential part of the rig was obvious after 12 years of charter operation. We used this fact to think about future sail equipment and possible changes to the rig.

There are two possible materials for shrouds and stays: conventional wire ropes that score with their robustness, durability and worldwide availability, or the more modern Dyneema. This is significantly lighter, also very strong, but susceptible to chafing. Availability is not always guaranteed and you need specific expertise to be able to carry out the installation. Since "Five Senses" is not a racing yacht at all and maybe longer trips are planned, we decided to stay with the existing material and again use steel wire.

Preparing to fly an asymmetrical spinnaker: Code Zero

The upper Adriatic is a light wind area and "Five Senses", weighing around 5 tons, is not necessarily a light-footed sprinter. So I wanted to amend our existing sailing wardrobe with a Code Zero. This is set in front of the forestay and therefore needs a mounting point in front of the genoa. A bowsprit would be best for this, but the conversion for such a retrofit was far too expensive for me at this time. A 49 foot boat was not just about the outrigger, it also had to be braced down with a water stay due to the expected forces. All in all, a larger scale project that also extends the boat forward and therefore complicates port maneuvers. The solution for now was much easier, inexpensive and still safe: a hole was drilled in the anchor cage on the pulpit at a suitable point and this was provided with a shekel. Very elegant and functional, I think.

Preparation on the mast

A Code Zero requires a much stronger halyard tension than other sails and the usual 1: 1 translation is usually not sufficient. The solution is to create a 2: 1 translation by mounting the halyard on the masthead, then running down to the anchor point and from there back to the masthead and finally being led into the mast in the cockpit to clamp and winch. Our mast was prepared for such an installation, but the necessary hardware at the mast top was still missing. This was made by hand and assembled with the mast lying flat. The halyard made from Dyneema was only pulled in later, but then everything was ready for the new headsail!

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12 Jahre Charterbetrieb:

Das stehende Gut gehört getauscht!

Wanten, Stage, alles was nicht zur Bedienung der Segel dient und damit ständig in Bewegung wäre, wird als stehendes Gut bezeichnet. Die dafür verwendeten Drahseile halten je nach Beanspruchung und Segelrevier 10-15 Jahre. Nachdem die Five Senses zur Renovierung des Holzdecks ohnehin in die Halle mußte, war ein Austausch dieses essenziellen Bestandteil des Riggs nach 12 Jahren Charterbetrieb naheliegend. Wir nützten diesen Umstand, um uns über die zukünftige Segelausstattung und mögliche Veränderungen am Rigg Gedanken zu machen.

Für Wanten und Stage kommen an sich zwei Materialien in Frage: herkömmliche Drahtseile die durch Robustheit, Langlebigkeit und weltweite Verfügbarkeit punkten, oder das modernere Dyneema. Dieses ist deutlich leichter, ebenso sehr zugfest, aber anfällig gegen Scheuern. Die Verfügbarkeit ist nicht überall gegeben und es braucht eigene Expertise, um die Installation vornehmen zu können. Nachdem die Five Senses nicht zu den Rennyachten zählt und vielleicht doch einmal längere Fahrten geplant sind, haben wir uns entschieden dem bestehenden Material treu zu bleiben und wieder auf Stahldraht zu setzen.

Vorbereitung für die Aufnahme eines asymmetrischen Spinnakers: Code Zero

Die obere Adria ist ein Leichtwindgebiet und die Five Senses mit rund 5 Tonnen Gewicht nicht unbedingt ein leichtfüßiger Sprinter. Somit wollte ich unsere bestehende Segelgarderobe als erste Ergänzung mit einem Code Zero nachrüsten. Dieser wird vor dem Vorstag gesetzt und benötigt damit einen Punkt zum Anschlagen vor der Genua. Dafür würde sich am besten ein Bugspriet eignen, doch der Umbau für eine solche Nachrüstung war mir zu diesem Zeitpunkt weit zu aufwändig. Bei einem 49 Fuß Boot ging es nämlich nicht nur um den Ausleger nach vorne, dieser muss auch wegen der zu erwartenden Kräfte mit einem Wasserstag nach unten hin abgespannt werden. Insgesamt also eine größere Unternehmung, die nochdazu das Boot nach vorne hin verlängert und Hafenmanöver darum verkompliziert. Die Lösung für jetzt war ungleich einfacher, kostengünstig und trotzdem sicher: In das Ankergeschirr am Bugkorb wurde an geeigneter Stelle ein Loch gebohrt und dieses wurde mit einem Schekel versehen. Sehr elegant und funktionell, wie ich meine.

Vorbereitung am Mast

Ein Code Zero benötigt eine starke Fallspannung und die sonst übliche 1:1 Übersetzung reicht so in der Regel nicht aus. Die Lösung liegt darin, eine 2:1 Übersetzung herzustellen, indem das Fall am Masttop eingehängt wird, dann nach unten zum Anschlagpunkt läuft und von dort zurück zum Masttop um dann letztendlich im Mast ins Cockpit zu Klemme und Winsch geführt zu werden. Unser Mast war zwar für eine solche Installation vorbereitet, es fehlte aber noch die notwendige Hardware am Masttop. Diese wurde kurzer Hand angefertigt und bei liegendem Mast montiert. Das Fall aus Dyneema wurde erst später eingezogen, damit war dann aber alles bereit für das neue Vorsegel!

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