[:en]Weekend escape: Grado – Muggia – Triest[:de]Wochenendausflug: Grado – Muggia – Triest[:]

[:en]The lagoon city of Grado was probably built in 2. It was founded as a seaport of the city of Aquileia in the century B.C. As a special feature, all beaches are facing south and therefore enjoy the sun all day. We are very happy to visit Grado because of its picturesque old town and because the pedestrian zone is very nice to stay.

The control of Grado is complications-free and simple, unless you want to get into the Old City harbour. However, shipwrecks remind you of failed attempts to go into the lagoon (see photo above).
We had reserved in the Marina Darsena San Marco  and this made us neither the draught nor the length of the berths provide. Up to 20 meters in length and 4 meters' draught can be created directly on a mole, with mooring facilities, Roman Catholic. However, the reception is only occupied until 18:30. A control after that is not possible. The marina itself is quiet, the feared threshold of the lagoon stayed out, and the pedestrian area is on foot in approx. 15 minutes to reach.

For our dinner we had reserved in the "Da Toni." It is an excellent way to prepare local specialties. Especially noteworthy for me is the way the individual ingredients are spiced and partially inserted. I found the composition of the herbs really very successful. You should try Boreto alla Gradese, one of the most famous fish dishes from Grado. It was once the staple of the families living in the "Casoni" (Fishermen's huts). It is a fish soup-like dish prepared with mixed fish. For this traditional dish, the fishermen used those fish that had remained on the ground. There are white polenta.

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Boreto alla Gradese

Our next destination was Muggia, a tranquil fishing town, opposite Trieste with its industrial port. Prehistorically, Muggia was perhaps a Castelli (a village with a fortress). It came under Roman rule in the wake of the founding of Aquileia (181 B.C.) and the Conquest Wars of Istria (178-177 B.C.). The Romans founded a camp here, Castrum Muglae, to protect the traffic routes of their colony from the attacks of the Histrier. And so the town still presents itself today: protected and well fortified with small alleys and a small harbour.

Transit guests attach to the pier, but the place is very close. Anchoring in front of the pier is possible without any problems. Our culinary tip, if you do not necessarily want to see the view (on the oil tanks) on the terrace of the "La Terrazza": there is Sal de Mar. It is delightfully located in the heart of the fishing port in the house of a former salt warehouse, hence also the name. As a greeting from the kitchen baked sardines are served, and the food and beverage menu is very local-traditionally oriented and has a whistle.

All in all, a very relaxed and tasteful experience. Our highlight is the following: The Zabaione freddo Al Prosecco con salsa all'Aperol e Arancia.

In the afternoon, we went on to Trieste, which presents itself as a vibrant, lively small town with Austrian roots. My special Love is the Lighthouse Faro della Vittoria. It is located on a hill of the Trieste District Gretta; its total height is 68.85 meters. According to Wikipedia, the beacon is about 115 meters above sea level with a rotation time of 45 seconds and a range of 22 nautical miles. Until today, the building serves as navigation aid in shipping and is at the same time a monument to the naval soldiers fallen in World War I. The conclusion of the lighthouse is a bronze dome, on which is the 700 kg bronze figure of Statuea della Vittoria.
We had reserved our berth in the Marina San Giusto, luckily. Because the marina is small, the footbridges are narrow and we were given the last available berth. Next to the marina is a restaurant with bar on the roof. If you feel disturbed by the music of the world, you might want to consider another marina. We enjoyed the central location, the comfortable floating walkways, and the Nachbarhschaft to the "big."

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In the evening we returned to the "Da Mara," a small restaurant with typical friulanischer home cooking. For reservations, Italian skills are essential ;-)

From the marina, you can easily reach the pedestrian zone, many bars, cafes, osterias, and above all great buildings to marvel at. The next day, we made our way back via Grado to Aprilia Marittima and were promptly checked by the Guardia di Finanza. You can find the story here.

[:de]Die Lagunenstadt Grado wurde vermutlich im 2. Jahrhundert vor Christus als Seehafen der Stadt Aquileia gegründet. Als Besonderheit sind alle Strände nach Süden ausgerichtet und genießen daher den ganzen Tag Sonne. Wir besuchen Grado sehr gerne wegen seiner pittoresken Altstadt und weil die Fußgängerzone ausgesprochen nett zum Verweilen einlädt.
 

 
Die Ansteuerung von Grado ist komplikationslos und simpel, sofern man nicht in den alten Stadthafen einlaufen möchte. Dennoch erinnern Schiffswracks an fehlgeschlagene Versuche in die Lagune einzulaufen (siehe Foto oben).
Wir hatten in der Marina Darsena San Marco reserviert und machten uns somit weder über Tiefgang noch über Länge der Liegeplätze Sorgen. Bis 20 Meter Länge und 4 Meter Tiefgang kann man direkt an einer Mole anlegen, mit Muring, römisch-katholisch. Allerdings ist die Rezeption nur bis 18:30 besetzt. Eine Ansteuerung danach ist also nicht möglich. Die Marina selbst liegt ruhig, der befürchtete Schwell von der Lagune blieb aus und die Fußgängerzone ist zu Fuß in ca. 15 Minuten erreichbar.
 

 
Für unser Abendessen hatten wir im "da Toni" reserviert. Hier versteht man es auf hervorragende Weise lokale Spezialitäten zuzubereiten. Für mich besonders erwähnenswert ist die Art und Weise wie die einzelnen Zutaten gewürzt und teilweise eingelegt werden. Die Komposition der Kräuter fand ich wirklich sehr gelungen. Probieren sollte man Boreto alla gradese, eines der bekanntesten Fischgerichte aus Grado. Es war einst das Hauptnahrungsmittel der in den „Casoni“ (Fischerhütten) lebenden Familien. Es handelt sich um ein fischsuppenähnliches Gericht, welches mit gemischtem Fisch zubereitetet wird. Die Fischer verwendeten für dieses traditionelle Gericht jene Fische, die am Netzboden verblieben waren. Dazu gibt es weißen Polenta.
 

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Boreto alla gradese

 

 
Unser nächstes Etappenziel war Muggia, ein beschaulich wirkendes Fischerstädtchen, gegenüber von Triest mit dessen Industriehafen. Vorgeschichtlich war Muggia vielleicht ein Castelliere (ein Dorf mit einer Festung). Es kam unter römische Herrschaft in der Folge der Gründung von Aquileia (181 v.C.) und der Eroberungskriege Istriens (178 - 177 v.C.). Die Römer gründeten hier ein Lager, Castrum Muglae, um die Verkehrswege ihrer Kolonie vor den Angriffen der Histrier zu schützen. Und so präsentiert sich das Städtchen bis heute: wehrhaft und gut befestigt mit kleinen Gässchen und einem kleinen Hafen.
 

 
Transitgäste legen an der Mole an, der Platz dort ist aber sehr knapp. Ankern vor der Mole ist problemlos möglich. Unser kulinarischer Tipp, wenn man nicht unbedingt auf der Terrasse des "La Terrazza" den Ausblick (auf die Öltanks) sehen möchte: Sal de mar. Es liegt entzückend im Herz des Fischerhafens im Haus eines ehemaligen Salzlagers. Daher auch der Name. Als Gruß aus der Küche werden gebackene Sardinen gereicht, die Speise und Getränkekarte ist sehr lokal-traditionell ausgerichtet und hat Pfiff.
 

 
Alles in allem ein sehr entspanntes und geschmackvolles Erlebnis. Unser Highlight: die Zabaione freddo al prosecco con salsa all'aperol e arancia.
 

 
Am Nachmittag ging es weiter nach Triest, welches sich für uns als pulsierend, lebhafte Kleinstadt mit Österreichischen Wurzeln präsentiert. Meine besondere Liebe gilt dem Leuchtturm Faro della Vittoria. Er befindet sich auf einer Anhöhe des Triestiner Stadtteils Gretta, seine Gesamthöhe beträgt 68,85 Meter. Laut Wikipedia, liegt das Leuchtfeuer in ungefähr 115 Meter Höhe über dem Meeresspiegel mit einer Umdrehungszeit von 45 Sekunden und einer Reichweite von 22 Seemeilen. Bis heute dient das Bauwerk als Navigationshilfe in der Schifffahrt und ist gleichzeitig Denkmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Marinesoldaten. Den Abschluss des Leuchtturms bildet eine Bronzekuppel, auf der sich die 700 kg schwere Bronzefigur Statua della Vittoria befindet.
Unseren Liegeplatz hatten wir in der Marina San Giusto reserviert - zum Glück. Denn die Marina ist klein, die Stege liegen eng und wir bekamen den letzten verfügbaren Liegeplatz zugewiesen. Gleich neben der Marina ist ein Restaurant mit Bar am Dach. Wenn man sich durch Barmusik gestört fühlt, sollte man vielleicht eine andere Marina erwägen. Wir genossen die zentrale Lage, die bequemen Schwimmstege und die Nachbarhschaft zu den "Großen".
 

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Am Abend kehrten wir im "da Mara" ein, einem kleinen Lokal mit typischer friulanischer Hausmannskost. Für Reservierungen sind Italienisch-Kenntnisse zwingend notwendig ;-)
 

 
Von der Marina aus erreicht man leicht die Fußgängerzone, viele Bars, Cafés, Osterias und vor allem großartige Gebäude zum Bestaunen. Am nächsten Tag machten wir uns auf den Rückweg über Grado nach Aprilia Marittima und wurden prompt von der Guardia di Finanza kontrolliert. Die Geschichte dazu findet ihr hier.
 

 
 
 
 
 
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