[:en]Marano Lagunare – Lagoon town in a nature park[:de]Marano Lagunare – Lagunenstädtchen im Naturschutzgebiet[:]

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Marano Lagunare, often referred to as a "small fishing village," is actually a small town with a fishing port and belongs to the province of Udine. Founded as a legion city, it was conquered by Venice and the buildings created under this influence are well preserved in the city centre and often very lovingly restored. A small piece of city wall was preserved, otherwise, only the city centre is reminiscent of the former fortress of the Patriarch and Venice.

Cistern Fountain
The centre of Marano is the main square and called "Granda." It is named after King Emanuele II of Italy. There are two cistern fountains here. In addition, from here the landmark of Marano the "Torre Millenaria," in English the thousand-year-old tower, thrones over the houses. It is five floors, or 32 meters high. It is said that its construction was commissioned by Popen, the patriarch from Aquileia in 1031, but written evidence of this is missing.
The millennial tower
Next to the tower (pictured right), there is the 15th century "Loggia Comunale," a typical building in cities under the rule of the Republic of Venice. You can see the Venetian archways on the bright, almost white building, next to the tower. One could easily confuse it with a church, but in fact it is the former center of the economic and political life of the fortress. The Palazzo dei Provveditori is also located just off the Granda. It was built immediately after Marano's annexation to Venice and served as a seat of government.

We reached Marano through a passage way through the lagoon. We passed fishing huts and fishermen and enjoyed the rich wildlife around us. As the waterway follows an old river course, one approaches the current fishing port rather laboriously and meanderously instead of driving straight ahead. The driving channel can be pretty and sometimes shows water depths under one meter. With appropriate caution, good view of the deep sounder and best at an incoming tide, the driveway is safe and fun to do.

Right next to the city is a nature reserve and part of the lagoon can be explored here on foot. One finds, among other things, a small wooden hut to observe the birdlife.

Overall a really rewarding excursion and even if we got stuck in the mud on the drive home and thus came back into the marina in deep darkness and fog it was a very nice experience.

[:de]Das oft als "kleines Fischerdorf" bezeichnete Marano Lagunare ist eigentlich eine Kleinstadt mit Fischerhafen und gehört zur Provinz Udine. Gegründet als Legionsstadt wurde sie von Venedig erobert und die unter diesem Einfluss entstandenen Bauwerke sind im Stadtkern gut erhalten und oftmals sehr liebevoll restauriert. Ein kleines Stück Stadtmauer wurde konserviert, sonst erinnert nur mehr der Stadtkern an die einstige Festung des Patriarchen und Venedig.

Die alte Fischhalle am Hafen

Alte Fischhalle am Hafen

Heute bietet Marano unaufgeregten, typisch italienischen Flair und eine für mich genau richtige Dosis an Geschichte.

Zisternenbrunnen

Der alte Zisternenbrunnen erinnert an die römische Gründerfamilie der Stadt

Das Zentrum von Marano bildet der Hauptplatz "Granda". Er ist nach dem italienischen König Emanuele II benannt. Hier finden sich zwei Zisternenbrunnen. Außerdem thront von hier aus das Wahrzeichen von Marano der "Torre Millenaria", zu deutsch der tausendjährige Turm, über den Häusern. Er ist fünf Etagen, oder 32 Meter hoch. Es wird erzählt, dass sein Bau von Popen, dem Patriarchen aus Aquileia im Jahr 1031 in Auftrag gegeben wurde, schriftliche Belege dafür fehlen aber.

Der tausendjährige Turm

Der tausendjährige Turm, das Wahrzeichen Maranos

Neben dem Turm (rechts im Bild) findet sich die aus dem 15. Jahrhundert stammende "Loggia Comunale", ein typischer Bau in Städten, die unter der Herrschaft der Republik Venedig standen. Man sieht die venezianischen Torbögen am hellen, fast weißen Gebäude, neben dem Turm. Man könnte sie leicht mit einer Kirche verwechseln, tatsächlich handelt es sich aber um das ehemalige Zentrum des wirtschaftlichen und politischen Lebens der Festung. Auch direkt an der Granda befindet sich der Palazzo dei Provveditori. Er wurde gleich nach dem Anschluss Maranos an Venedig erreichtet und diente als Regierungssitz.

 
Wir erreichten Marano durch die Dalbenstraße, die durch die Lagune führt.  Vorbei ging es an Fischerhütten und Fischern. Nachdem die Wasserstraße einem alten Flusslauf folgt, nähert man sich eher mühsam und mäanderförmig dem heutigen Fischereihafen. Der Fahrkanal ist stellenweise sehr seicht und wartet mit Wassertiefen unter einem Meter auf. Mit entsprechender Vorsicht, gutem Blick auf das Echolot und am besten bei einlaufender Flut, ist die Einfahrt aber keine Hexerei.

 
Gleich neben der Stadt liegt das Naturschutzgebiet und ein Teil der Lagune ist hier zu Fuß zu erkunden. Man findet unter anderem eine kleine Holzhütte, um die Vogelwelt  beobachten zu können.

Insgesamt ein wirklich lohnender Ausflug und auch wenn wir bei der Heimfahrt im Schlamm stecken geblieben sind und somit erst bei tiefer Dunkelheit und Nebel in die Marina zurückkehren konnten ein sehr schönes Erlebnis.

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Andrea Breschan-Gutounig

November 26, 2018

können dein Erlebnis nur unterstreichen; fanden wir genauso schön !

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